Warum aufs Gymnasium?

Auf welchem Weg zum Abitur?


Der klassische Weg zur allgemeinen Hochschulreife führt von der Grundschule über das Gymnasium. Doch Eltern sind verunsichert, weil es auch andere Wege zum Abitur gibt. Nur, sind diese vergleichbar? Folgende Gedanken zeigen in Abgrenzung zu anderen Schularten die Vorzüge des „gymnasialen Weges“ auf.


Jede Schulart hat ihre eigenen Bildungsziele entsprechend der jeweiligen Lehrpläne. Auf dem Gymnasium erhält Ihr Kind eine breit angelegte Allgemeinbildung. Erst durch umfassendes Vorwissen ist es möglich, (Lern-)Inhalte zu vernetzen, sie zu bewerten und eigene Schlüsse zu ziehen. Die Lehrkräfte begleiten die Schülerinnen und Schüler ebenso bei ihrer Suche nach Sinn und Orientierung. Auch dies ist eine Voraussetzung, um Problembewusstsein und kritische Urteilskraft zu entwickeln, was ein Kernziel gymnasialer Bildung darstellt. Die Schülerinnen und Schüler werden also in den wichtigen Jahren von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt und gefördert und erhalten somit die Grundlagen für ein möglichst selbstbestimmtes, verantwortungsbewusstes und wertorientiertes Leben.
Die Schülerinnen und Schüler wechseln nach der Grundschule an ihr Gymnasium nahe oder direkt am Wohnort, auf dem sie bleiben bis zum Abitur. Ohne Umweg über andere Schularten, der ja immer auch mit Umgewöhnung und belastenden Veränderungen verbunden ist, kann Ihr Kind am NKG seine Schulzeit in seinem vertrauten schulischen Umfeld verbringen. Dies bedeutet, dass Ihr Kind enge und langfristige Bindungen aufbauen kann zu Mitschülern und dass ein vertrautes Verhältnis zwischen Lehrern, Eltern und Schülern entsteht.
Mit der Wahl der Schulart entscheiden Sie sich auch für den Schulabschluss Ihres Kindes. Während z.B. die Realschule zum mittleren Schulabschluss führt, steht am Gymnasium das Abitur mit seinen Anforderungen von Anfang an im Fokus der dort unterrichtenden Lehrkräfte. Deshalb führen sie die Schülerinnen und Schüler schrittweise zum qualitativ hochwertigsten Schulabschluss, damit sie diesen möglichst erfolgreich bewältigen.
Durch die breit angelegte Allgemeinbildung und die hohe Qualität des Abiturs an einem bayerischen Gymnasium wird den Absolventen ermöglicht, eine qualifizierte Berufsausbildung oder ein Studium an einer Hochschule oder Universität jeglicher Fachrichtung aufzunehmen. Folglich sind auch die Abiturienten am Gymnasium nicht bereits auf bestimmte Berufsfelder festgelegt durch eine frühzeitige Spezialisierung während der Schulzeit. Sie müssen sich also nicht schon in recht jungen Jahren entscheiden, sondern können ihren beruflichen Weg erst nach dem Abitur mit einem höheren Maß an persönlicher Reife wählen.
PISA-Studien: Ergebnisse internationaler Schulleistungsstudien der OECD, aber auch jene aus dem Bundesländervergleich in Deutschland zeigen, dass die Schülerinnen und Schüler aus bayerischen Gymnasien besser abgeschnitten haben als Gleichaltrige aus anderen Staaten, Bundesländern und Schularten.

Studierfähigkeit: Durch die hohe Qualität der gymnasialen Ausbildung bringen unsere Abiturienten die bestmöglichen Voraussetzungen für die Bewältigung eines Studiums mit. So setzt sich z.B. die gymnasiale Oberstufe unter anderem durch P- und W-Seminare (Projektseminar und wissenschaftspropädeutisches Seminar) zum Ziel, die Schülerinnen und Schüler auf Arbeitsweisen an Universitäten und Hochschulen vorzubereiten. Aus Rückmeldungen Ehemaliger am NKG wissen wir, dass sie im Vergleich zu Studenten aus anderen Bundesländern mit den Anforderungen an Hochschulen und Universitäten gut zurechtkommen. Auch Abiturienten aus anderen Schularten haben teilweise größere Probleme, vor allem dann, wenn sie sich bei der Studienwahl von den in der Schule gesetzten Schwerpunkten entfernen.


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