Wie erleichtert das NKG den Übertritt?

Pädagogische Maßnahmen und Konzepte


Das seit Jahren am NKG eingeführte Doppelstundenmodell verringert in den fünften Klassen die Anzahl der Fächer pro Schultag auf 3 bis 4, da nicht mehr – wie am Gymnasium sonst üblich – in 45-Minuten-Einheiten unterrichtet wird, sondern eine Doppelstunde lang. Dies entlastet die Schülerinnen und Schüler in mehrfacher Hinsicht. Sie haben sich am Nachmittag auf eine geringere Zahl von Unterrichtsfächern für den nächsten Schultag vorzubereiten und auch die Schultaschen werden leichter. Außerdem stellt das Doppelstundenmodell eine Anknüpfung an die in den Grundschulen vorhandenen Stundenpläne dar.

Durch eine enge Zusammenarbeit der Hauptfachlehrer in den fünften Klassen wird die Unterrichtsmethodik dahingehend optimiert, unsere Fünftklässler dort abzuholen, wo sie in ihrer schulischen Entwicklung und persönlichen Reife gerade stehen. Auch pädagogische Ziele können besser miteinander abgestimmt werden.

Seit dem letzten Schuljahr sind am NKG die unangesagten Stegreifaufgaben, die am bayerischen Gymnasium üblich sind, abgeschafft. Es gibt stattdessen angekündigte Kurztests, auf die sich die Schülerinnen und Schüler dann gezielt vorbereiten können. Somit entfällt der tägliche Druck, womöglich unvorbereitet eine Arbeit schreiben zu müssen.

Das Lernen ist für Schülerinnen und Schüler in der Übertrittsphase nicht immer problemlos, da sie in der Grundschule wegen ihrer Begabung oft nicht wirklich lernen mussten, um sich Unterrichtsinhalte anzueignen.

Lernen lernen

Im Unterrichtsfach „Lernen lernen“, das im ersten Halbjahr der 5. Jahrgangsstufe angeboten wird, werden die Schülerinnen und Schüler mit notwendigen Arbeits- und Lerntechniken durch praktische Übungen vertraut gemacht.

Am NKG wurde für jede Jahrgangsstufe ein Katalog von Schülerkompetenzen erstellt. Darin sind Arbeitsmethoden verzeichnet, die Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe in einem Leitfach entweder neu erlernen und einüben  oder - aufbauend auf den Vorjahren - schrittweise erweitern und verbessern. Diese Arbeitsmethoden können die Schülerinnen und Schüler dann in allen Fächern gewinnbringend einsetzen.

Es bestehen für unsere Fünftklässler Möglichkeiten der individuellen Förderung durch Intensivierungsstunden und den Förderunterricht.


  • Binnendifferenzierung in den Intensivierungsstunden

Für alle Schülerinnen und Schüler wurden verpflichtende  Intensivierungsstunden  eingerichtet, in welchen der im Unterricht erlernte Stoff geübt und wiederholt wird, wobei individuelle Lernbedürfnisse berücksichtigt werden.


  • Fördermaßnahmen für Schülerinnen und Schüler mit Lerndefiziten

Bei Leistungsschwierigkeiten in Kernfächern fördern wir die Schülerinnen und Schüler auf verschiedene Weise.  Zum einen geschieht dies über den  Förderunterricht „Schüler für Schüler“.


Weiter mit: Zusammenarbeit mit den Grundschulen